BACH- REFLECTIONS IN JAZZ
- Andreas Pozza – Klavier
- Dick de Graaf – Tenor Saxophon, Sopran Saxophon, Flöte
Zwischen Licht Und Dunkel (O Haupt voll Blut und Wunden)
Korte compilatie van 3xBach: http://www.youtube.com/watch?v=rvQaVc0DjrA
Jos Machtel – A- und E- Bass
Pascal Vermeer – Schlagzeug
Oder mit Gast: Daniel Pezzotti – Cello
J.S. Bach inspiriert und motiviert nicht nur klassische Komponisten – Louis Andriessen hat mal in einem Interview erklärt, dass er jeden Morgen Bach spielt, bevor er seine Komponistenarbeit beginnt – , er ist auch ein Vorbild für zahlreiche Jazzmusiker. Als ich als 17-jähriger anfing, die Flöte zu spielen (Ian Anderson’s Flöte in Jethro Tull’s Bearbeitung von Bach’s Bourree, die Chris Hinze Combination und das Jacques Loussier Quartett hatten mich seinerzeit begeistert), war es mein Ziel, so bald als möglich die h-moll Suite für Flöte und Orchester spielen zu lernen.
Der Schritt von Bach’s Rhythmik zum swingenden Jazz war dann für mich nur allzu logisch. Meine Entwicklung als Saxophonsolist habe ich auch meinem damaligen Dozenten zu verdanken, der mir empfahl, die Harmonik in Bachs Cellosuiten zu erforschen und zu analysieren.
Mit Daniel Pezzotti am Cello ist der Bezug zu J.S. Bach klar definiert, auch die Suite für Flöte wird hier und da ihren starken Einfluss geltend machen. Dazu habe ich in der Matthäus – Passion in “Oh Haupt voll Blut und Wunden” eine wunderbare Inspiration für eine tiefgründige Jazzballade gefunden.
Was für J.S. Bach als Improvisator galt, gilt auch als Motto meines Projektes
” Bach – Reflections in Jazz” : Jazz ist eine Feier des Momentes, der Freiheit und der Überraschung!
Hörproben auf YouTube ( Duo am 2. Januar 2011 und NL Quartet am 1.März 2009 mit Annie Tangberg-Cello im Bethaniënklooster, Amsterdam)

